
ARCHITEKTUR
Studio Wirz
Auftraggeber
SISKA Immobilien AG
Ort
Frauenfeld
Zeitraum
Ausgangslage
Das Wohn- und Geschäftshaus wies Leerstände auf. Gleichzeitig fehlten verlässliche Grundlagen zum Gebäude: Pläne waren nicht aktuell, Leitungsführungen nicht dokumentiert und der bauliche Zustand nur teilweise bekannt.
Zudem bestanden seit Längerem Feuchtigkeitsschäden im Sockel- und Rampenbereich, deren Ursache nicht eindeutig geklärt war. Für eine zukünftige Entwicklung der Liegenschaft fehlte somit eine Entscheidungsbasis, sowohl technisch als auch wirtschaftlich.

Umsetzung
Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurde der Bestand systematisch aufgenommen, digitalisiert und technisch überprüft. In Zusammenarbeit mit Fachunternehmen und im Austausch mit den Behörden wurden die baulichen, technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen geklärt.
Die Ursachen der Feuchtigkeitsschäden konnten lokalisiert und konkrete Sanierungsvarianten ausgearbeitet werden. Gleichzeitig wurden die Leitungsführungen analysiert und der Zustand der relevanten Bauteile bewertet.
Für alle leerstehenden Einheiten wurden Nutzungs- und Grundrissvarianten entwickelt, um attraktive und gut vermietbare Flächen zu ermöglichen. Ergänzend dazu entstand eine Grobkostenschätzung (±30 %) mit Terminrahmen, welche Investitionsbedarf, Prioritäten und Etappierung transparent macht.

Was bleibt
Die Studie schafft erstmals eine verlässliche Grundlage zum baulichen Zustand, zu den Risiken und zu den Entwicklungsmöglichkeiten der Liegenschaft. Sie ermöglicht fundierte, strategische Entscheidungen und eine schrittweise Weiterentwicklung des Gebäudes.
SIA Phase 21 – Machbarkeitsstudie
Analyse des baulichen und technischen Bestands
Digitalisierung und Aufarbeitung fehlender Grundlagen
Begehungen mit Fachunternehmen und Vorabklärung mit den Behörden
Entwicklung von Nutzungs- und Grundrissvarianten
Ausarbeitung von Sanierungsstrategien
Erstellung einer Grobkostenschätzung (±30 %)
Terminplanung und Definition der nächsten Schritte
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